kann ich aus 96 prozentiger schwefelsäüre und kupfer CuSO4 herstellen?

Frage von : kann ich aus 96 prozentiger schwefelsäüre und kupfer CuSO4 herstellen?
hallo ich wollte gerne mal wissen ob kupfersulfat entsehen würde, wenn ich kupferpulver mit 96 prozentiger schwefelsaüre versetze. in der theorie müsste ja kupfersulfat rauskommen, aber klappt das in der praxis auch, und wenn ja wie gut oder schlecht. sollte ich noch weitere schutzmaßnahmen anwenden als das arbeiten unterm abzug und tragen von schutzkleidnung( brille handschuhe usw…)

Beste Antwort:

Answer by carla
Tut’s auch verdünnte? Muss es Oleum sein?

Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!

Google+
Teilen

Autor: prozentig
Datum: Donnerstag, 19. Januar 2012 0:42
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Prozentig

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

2 Kommentare

  1. 1

    So einfach ist der Fall nicht. Da das Cu ein positiveres Potential (s. elektrochem. Spannungsreihe) als H2 aufweist, benötigt man oxidative Bedingungen. Im Falle von konz. H2SO4 wirkt das Sulfation oxidierend und wird dabei von Oxyidationsstufe +VI zu +IV im SO2 reduziert.

    Im Labor kann man Kupfer(II)-sulfat durch das Auflösen von Kupfer(II)-oxid in verdünnter Schwefelsäure herstellen:

    CuO + H2SO4 (aq) –> CuSO4 + H2O

    Heiße, konzentrierte Schwefelsäure reagiert mit Kupfer nicht unter Wasserstoffentwicklung, sondern bildet Kupfersulfat, Schwefeldioxid und Wasser:

    Cu + 2 H2SO4 –> CuSO4 + SO2 + 2 H2O

    Bei der industriellen Herstellung werden Kupferabfälle und Abfälle, die beim Rösten sulfidischer Erze auftreten, mit heißer, verdünnter Schwefelsäureversetzt. Die Reaktion gelingt unter Zugabe von Luftsauerstoff:

    2 Cu + 2 H2SO4 (aq) + O2 –> 2 CuSO4 + 2 H2O

    Beim Arbeiten mit konz. H2SO4 ist dringend anzuraten, Schutzkeidung, Handschuhe und Brille zu tagen. Bei meinen Arbeiten damit hatte ich mit größter Wahrscheinlichkeit hinterher Löcher in der Kleidung. Und wegen des sich entwickelnden Schwefeldioxids ist ein Abzug ein Muss!

  2. 2

    Ich persönlich würde verdünnte Schwefelsäure und ein Oxidationsmittel (z.B. Wasserstoffperoxid oder Ammoniumperoxodisulfat) vorziehen. Im Prinzip funktioniert die von Dir beschriebene Methode allerdings.

Kommentar abgeben